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ACHTUNG!!!! Neue Öffnungszeiten
Mo. - Fr.: 7:15 - 16:30 Uhr
Samstag: n. Vereinbarung


Ausbildung zum Ladekranführer

Weinmann Nutzfahrzeuge und Vetriebs GmBH
Palfinger

NEUE ÖFFNUNGSZEITEN

Wir haben neue Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.: 7:15 - 16.30 Uhr
Samstag: n. Vereinbarung


Ausbildung zum Ladekranführer

Allgemeine Infos zur Ausbildung LKW Ladekranführer

Warum LKW Ladekran Führerschein??

Grundsätzlich gibt es zwei Verpflichtungen des Unternehmers

1. Grundsätzliche Vorschriften den Arbeits- und Gesundheitsschutz betreffend (Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, BGB, Unfallverhütungsvorschriften usw.) sind einzuhalten.
2. Die Verpflichtung zur gesetzlichen Unfallversicherung ergibt sich aus dem SGB VII. Die Versicherungsbedingungen des gesetzlichen Unfallversicherers (Berufsgenossenschaften und deren Vorschriften) regeln Leistungen, Leistungsausschlüsse und mögliche Regresse.
3. Mögliche Konsequenzen für den Unternehmer sind:
a. bei Ordnungswidrigkeit Ahndung nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG)
b. strafrechtliche Verantwortungen nach Unfällen mit Personenschaden, Tod oder Sachschaden, Ahndung nach dem Strafgesetzbuch mit z.B. Geldbuße, Haft
c. zivilrechtliche Verantwortung nach Unfällen mit Personenschaden, Tod oder Sachschaden Schadensersatzansprüche der Geschädigten (u.U. auch der Unfallversicherungsträger)
d. Konsequenzen gegenüber dem Unternehmer erfolgen immer gegen die Person des Unternehmens (Geschäftsführer, Inhaber usw.) nicht gegen
die Kapitalgesellschaft oder Einzelfirma

Inhalte:

- Das eingesetzte Personal muss körperlich und geistig geeignet sowie umfassend geschult sein.
- Der Unternehmer/Arbeitgeber darf nur ausgebildete Kranführer einsetzen.
- Geregelt ist dies im Arbeitsschutzgesetz, der Betriebssicherheitsverordnung sowie den Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften. Die BGV D6 z.B.: formuliert bei allen grundsätzlichen Aussagen zum Kraneinsatz „Der Unternehmer ist verantwortlich für …“ Der Unternehmer hat …“.
- Der Unternehmer hat hier aufgrund seiner Obhutpflicht den Arbeitnehmern gegenüber (§ 831 BGB und § 130 OWiG) wesentlich mehr Verantwortung und ggf. auch Haftung zu übernehmen, als ihm meistens bekannt ist.
- Bei der Bewertung des Tatbestandes könnte dem Unternehmer Fahrlässigkeit oder auch ggf. bedingter Vorsatz vorgeworfen werden.
- Bei durch Kontrollen festgestellten Verstößen und Im Schadensfall kann er mit einem breiten Spektrum von Konsequenzen bis hin zur persönlichen Haftungen konfrontiert werden z.B.:
o Geldbuße bei Ordnungswidrigkeit
o strafrechtliche Verantwortung
o Regress durch die Träger der Unfallversicherung

Der Unternehmer hat bei der Auswahl des Personals wiederum eine besondere Verantwortung. Er muss einschätzen, ob der vorgesehene Arbeitnehmer die ihm zu übertragenden Aufgaben auch wirklich zuverlässig und ohne dauerhafte Kontrolle erfüllen wird. Von der Kontrollpflicht entbunden wird der Unternehmer jedoch nicht. Er hat den Arbeitnehmer bei der Durchführung der übertragenen Arbeiten regelmäßig zu kontrollieren. Bei LKW-Ladekranführer muss dies auch an den Entladestellen erfolgen.
Wiederkehrende Kranführerfortbildung

Der Unternehmer ist ebenfalls dafür verantwortlich, dass bereits ausgebildete LKW – Ladekranführer mindestens einmal jährlich unterwiesen werden (Kranführerfortbildung), (§ 12 ArbSchG, BGV A1 § 4, § 7). Diese Unterweisung muss dokumentiert werden.

Grundlage für die Kranführerfortbildung bilden hier ebenfalls die BGG 921 (Grundsätze für die Auswahl, Unterweisung und Befähigungsnachweis für Kranführer), die BGV D6 (Krane) sowie BGR 500 „Betreiben von Arbeitsmitteln“.

BGV A 1:
„ § 4
Unterweisung der Versicherten
Der Unternehmer hat die Versicherten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung, entsprechend § 12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie bei einer Arbeitnehmerüberlassung entsprechend § 12 Abs. 2 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) zu unterweisen; die Unterweisung muss erforderlichenfalls wiederholt werden, mindestens aber einmal jährlich erfolgen; sie muss dokumentiert werden.“

Arbeitsschutzgesetz:
„ArbSchG § 12 Unterweisung
Der Arbeitgeber hat die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der arbeit währen ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen. Die Unterweisung umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die eigens auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet sind. Die Unterweisung muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie vor Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen. Die Unterweisung muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein und erforderlichenfalls regelmäßig wiederholt werden.“